Die Schlossruine Hohen Schramberg

Die Schlossruine Hohen Schramberg

Heute ging es an einen Ort aus meiner Vergangenheit – Schramberg. Ein beschauliches Städtchen im Südschwarzwald. Die Heimat der Junghans Uhren und so vielem Mehr.
Und genau dort gibt es die Schlossruine Hohen Schramberg. Unser primäres Ausflugsziel befindet sich hoch oben auf dem Schlossberg.

An Alle die dort vorbeischauen wollen… Achtung Umweltzone…

Mein Fazit am Anfang

Also mein Fazit, nachdem ich seit Jahren mal wieder dort aufgeschlagen bin:
es lohnt sich voll und ganz. Es gibt ja auch noch ganz viel mehr in der Gegend zu sehen – weitere Ruinen, die Wälder und der Weg hin und zurück ist auch schon schön. Eigentlich sollte man sich mal ein paar Tage Zeit für diese Gegend nehmen…

Tipp am Ende von mir: es führt auch ein Fahrweg auf den Schloßberg und damit zum Burgstüble. Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann sich die Ruine also auch als Ausflugsziel auf den Zettel schreiben. Ein paar Treppen und holprige Wege in der Ruine gibt es aber schon.

Los geht’s…

Wir sind also mit einem Umweltzonen-fähigen Diesel los gebraust, wollten uns nach erfolgreichem Aufstieg ein kaltes Bier im Burgstüble gönnen und dann die Schlossruine Hohen Schramberg unsicher machen. Der Plan ging leider nur teilweise auf.

Eine kostenlose Parkmöglichkeit gibt es, wenn man sich Richtung Tennenbronn hält. Linker Hand kommt dann irgendwann ein Parkplatz. Man muss nicht unbedingt ins Parkhaus fahren. Für das GPS sollte es ausreichen das Gymnasium Schramberg einzugeben, dort schräg gegenüber liegt der Parkplatz neben einer Kirche.
Ein kurzer Fußmarsch Richtung und durch die verkehrsberuhigte Fußgängerzone und direkt zum Startpunkt am Schlossberg.

Läuft man nun dem Schild Rundweg nach, wirkt der Aufstieg zunächst mal ziemlich asphaltlastig. Deswegen hatten wir beschlossen den Rundweg einfach andersherum zu starten und sind einen kurzen steilen Anstieg in den Wald hinein.

Der kurze steile Anstieg entpuppte sich dann als sehr langer steiler Anstieg und ließ uns bis zum Aussichts-Pavillon auf halber Strecke zum Gipfel, so richtig außer Atem kommen.

Und weiter den Berg hinauf

Nach einer Rast sind wir dann bei bereits sehr warmen Temperaturen weiter den Berg hoch.

Irgendwie wurde es dann aufgrund dieser Temperaturen zwischenzeitlich mal so richtig unangenehm schwül, weil es sehr feuchte Gebiete am Berg gab. Das schöne an dem Waldgebiet ist aber, dass es ein Urwald ist. Also kein Nadelbaum überlasteter Wald, sondern schön mit viel wilden Blumen, Pilzen und Laubbäumen. Viele Schilder klären über die geologischen und biologischen Begebenheiten auf, man lernt noch was dazu.

Letztendlich haben wir den Aufstieg geschafft, aber einfach war es nicht. Ein bischen trainiert sollte man wohl sein, um etwas entspannter oben anzukommen. Mich hatte eigentlich nur das kalte Bier vor Augen angetrieben, den Weg etwas schneller hoch zukommen. Aber leider zerplatzte dieser Traum beim Anblick der verschlossenen Türen des Burgstübles. Kurz im Internet nachgeschaut ergibt es Öffnungszeiten für Donnerstag bis Sonntag…okay, heute ist Dienstag, konnte man ja nicht ahnen.

Notiz an mich für einen ungeplanten Ausflug – egal wohin: gekühltes Bier in den Rucksack 🙂

Die Foto Session

Aber der Ruhetag hatte seinen Vorteil: kein Mensch da!!! Wie geil ist das denn.

Wir konnten in aller Ruhe unsere Fotosession beginnen. Die Sonne stand zwar ungeplanter Weise doch schon sehr hoch am Himmel, aber es machte Spaß in der Ruine rumzulaufen, nach Motiven zu suchen und mutterseelen allein Fotos ohne herumlaufende Menschen machen zu können. Dieser Ausflug sollte ja auch erstmal nur ein Vortesten für eine irgendwann stattfindende Nacht-Session sein.

Somit war das zweite Tagesziel zumindest erreicht.

Die Schlossruine ist eine richtig schöne Örtlichkeit. Die Ruine ist recht groß und es gibt viele Räume von teilweise hohen Mauern umgeben, welche teilweise restauriert wurden. Die Begebenheiten, die damals herrschten, kann man sich dabei gut im Kopf zusammenbauen.

Desweiteren ist der Bewuchs einfach Klasse. Klar, er trägt jetzt nicht wirklich zur Langlebigkeit bei, aber es sieht einfach schöner aus. Im Gegenteil dazu hinterlassen viele Ruinen in der Größenordnung schon einen ziemlich abgeleckten Eindruck bei mir und auf den Fotos.

Laut einem Schild dort, werden wohl auch Konzerte oder so ähnlich da oben gegeben, was sicherlich auch spannend ist.

Rast muss sein

Nach ausgiebigen Rumtrödeln und Veschperpause machen, suchten wir dann auf dem Plan am Eingang den Abstieg…nun gut, unser Aufstieg entpuppte sich als der Abstieg. Ich weiß jetzt auch warum, das der Abstieg ist und nicht der Aufstieg. Wir entschlossen uns aber trotzalledem den selben Weg abzusteigen, weil wir bei unserem Aufstieg ein paar interessante Stellen gesehen hatten, an denen wir noch Fotos machen wollten. Bergab ist der Abstieg ja auch nicht so schlimm – außerdem war’s kürzer 😉

Wieder am Fuß des Berges angelangt, war unser Wasservorrat erstmal leer. Mangels Versorgung auf der Ruine deckten wir uns erstmal im Städtle ein.

Was dabei beachtet werden muss: es ist wirklich nur ein Städtle, ein Drogeriemarkt in der Innenstadt, Eisdielen und ein paar andere Lebensmittellädle haben offen, aber der Rest hat gute schwäbische Mittagspause. Was auch vernünftig erscheint, bei der wenigen Laufkundschaft, die dort um die Zeit unterwegs sein würde. Restaurants und Cafes waren natürlich geöffnet und auch gut besucht.

Mein Fazit nochmal am Ende

Also mein Fazit, nachdem ich seit Jahren mal wieder dort aufgeschlagen bin:
es lohnt sich voll und ganz. Es gibt ja auch noch ganz viel mehr in der Gegend zu sehen – weitere Ruinen, die Wälder und der Weg hin und zurück ist auch schon schön. Eigentlich sollte man sich mal ein paar Tage Zeit für diese Gegend nehmen…

Tipp am Ende von mir: es führt auch ein Fahrweg auf den Schloßberg und damit zum Burgstüble. Wer nicht so gut zu Fuß ist, kann sich die Ruine also auch als Ausflugsziel auf den Zettel schreiben. Ein paar Treppen und holprige Wege in der Ruine gibt es aber schon.

Ich könnte noch viel mehr Schreiben, aber jetzt schaut erstmal noch ein paar Eindrücke von Ruine und Umgebung an.

Viel Spaß!

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