Ein Fotobuch von Saal Digital – Ein Erfahrungsbericht

Ein Fotobuch von Saal Digital – Ein Erfahrungsbericht

Der Hersteller von Fotoprodukten Saal Digital hat nach Fotografen gesucht, die sich ein Fotobuch Professional Line erstellen wollen. Dafür wurde mir ein Gutschein von 100 Euro per Instagram-Bewerbung zur Verfügung gestellt. Als Gegenleistung gibt es jetzt diesen Erfahrungsbericht.

Die Artikelauswahl

Für mein Fotobuch habe ich mich für einen Leinen-Einband und die Oberfläche HighEnd-matt Druck entschieden. Die weiteren Möglichkeiten sind auf der Website von Saal Digital aufgeführt und werde ich hier nicht alle auflisten. Es gibt eine passende Geschenkbox dazu, was ich ganz nett finde, aber ich nicht bestellt habe. Ich habe statt dessen mehr Fotografien in meinem Fotobuch untergebracht, was für das Druckergebnis spannender ist.

Meine Fotoauswahl

Damit ich eine sinnvolle Aussage zum Druckprodukt geben kann, habe ich zunächst mein Fotoarchiv durchsucht. Für mich erschien es wichtig, sowohl Fotografien mit kräftigen Farben, vielen Details und mit großen Schwarz-Flächen gedruckt zu sehen, da diese Merkmale oft in meinen Fotografien enthalten sind. Der Farbraum sollte Adobe RGB sein, also habe ich alle Fotografien neu abspeichern und schon konnte es losgehen.

Die Fotografien in die Software laden

Saal Digital bietet eine eigene Software an, in der es einfach ist, die Fotografien hineinzuladen, zu Positionieren und einfache Fotobearbeitung durchzuführen. Zu der Bearbeitung kann ich nichts sagen, weil ich meine Bilder in einem externen Programm vorbereitet habe. Das Positionieren geht einfach von statten und unterscheidet sich nicht großartig von anderer Software. Allerdings könnten die Rasterlinien etwas prominenter sein bzw. einstellbar sein. Beim Leinen-Einband beispielsweise waren die Linien nicht besonders gut zu sehen. Man kann sich behelfen in dem ein anderes Material ausgewählt wird, ist aber nicht ganz Sinn der Sache.

Der Text

Die Möglichkeit Text auf die Seiten zu setzen, habe ich nicht verwendet, weil ich ein Fotobuch erstellen wollte, in dem das Hauptaugenmerk auf den Fotografien liegt. Für den Einband musste ich dann allerdings die Textfunktion verwenden, weil es mir nicht möglich war eine Datei zu platzieren. Was ich nicht so gut finde, weil ich gerne eine eigene Schrift verwendet hätte. In der Software wurden mir zumindest nicht meine installierten Schriften angezeigt. Also hier könnte man noch etwas an der Software nachbessern. Eine Lösung dafür ist es vermutlich ein PDF zu erstellen. Was ich aber eigentlich als überflüssig empfinde, weil ich mit der Software das Layout ganz gut gesetzt bekommen habe.

Den Einband gestalten

Das Cover habe ich dann mit der Software und bereitgestellten Grafiken erstellt. Es hat mir sehr gut gefallen, dass die Grafiken passend zur Schriftfarbe eingefärbt werden konnten. Eine genaue mittige Platzierung des Cover-Bereichs habe ich nicht hinbekommen. Ich hatte mir die Vorschau-PDF exportiert um mir das Ergebnis des Covers anzeigen zu lassen, in welchem die Position für mich in Ordnung aussah. Das gedruckte Ergebnis allerdings war ein anderes: das Cover ist zu weit zum Buchrücken gerutscht. Da weiß ich jetzt nicht, was ich falsch gemacht haben könnte.

Jetzt zum Wichtigsten: das Druckergebnis.

Das Cover hatte ich bereits erwähnt und der Einband mit dem Leinen ist gut gemacht und ist ordentlich verklebt. Die verwendete Papierdicke finde ich sehr gut, da hat man was zwischen den Fingern. Die Farben und Details werden bei meinen Makros sehr gut gedruckt. Die Farben wie rot und grün weisen keine großartigen Abweichungen auf. Was ich leider nicht so schön finde sind die Schwarzflächen. Ich bin kein Papier- oder Druckexperte, deswegen kann ich nicht den Grund dafür nicht anführen. Aber die Flächen sind nicht ganz so einheitlich schwarz und wirken fleckig. Auch wenn die Oberfläche matt ist, sollte das gleichmäßig sein.

Fazit

Der Preis für solch ein Fotobuch würde sich lohnen. Ich habe 44 Fotografien in meinem Fotobuch Professional Line untergebracht; mit den Innenseiten des Einbands. Diese sind auch fast so gedruckt worden, wie gehofft, bis auf die Fotografien mit den schwarzen Bereichen. Das Papier ist schön dick und macht beim Umblättern Spaß. Der Einband mit dem Leinen gefällt mir sehr gut und der Druck auf dem Cover ist trotz der Stoffstruktur klar umrissen, das Ganze hat einen eigenen Charme.

Also einfach selber ausprobieren.

Wer sich das Ergebnis bzw. die Punkte die ich angesprochen habe anschauen möchte, kann mich auf Instagram besuche: @claudia.schueth.photography

Bei @saal_digital findet ihr weitere Inspirationen zu den Fotobüchern.

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